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Fahrt nach Berlin zum Pornfilmfestival 2017Vom 25. bis einschließlich 29. Oktober findet das diesjährige Pornfilmfestival in Berlin im Moviemento statt. Auch dieses Jahr bin ich wieder mit dabei. Ich verbinde das gleich mit dem Nick Cave-Konzert in der Max-Schmeling-Halle am 22. Oktober und mit diversen Treffen und Shootings in der Woche.

Für alle Fälle habe ich mal ein paar Kameras eingepackt. Wer also Lust und Zeit für ein spontanes Treffen hat, melde sich einfach bei mir… Bis zum 29sten bin ich in der Stadt… 😉

Hier mein kleines Pornfilmfestival-Tagebuch:

Achter Tag – 29. Oktober 2017

Letzter kleiner Eintrag, bevor es dann wieder mit dem „normalen Blog“ weitergeht.

Den Sonntag wollte ich eigentlich ruhig ausklingen lassen und nach einem gemütlichen Frühstück mit meiner lieben Gastgeberin und einem anschließenden Treffen zum Kaffee fuhr ich nachmittags zum Bahnhof. Dank des nächtlichen Sturmtiefs über Norddeutschland fiel aber bekanntlich der Fernverkehr der Bahn aus, so dass ich meinen Aufenthalt noch um eine weitere Nacht verlängern musste.

Abends haben mich leider Kopfschmerzen vom Besuch der finalen Party abgehalten, so dass ich das doch nochmal auf nächstes Jahr verschieben muss.

Die Gewinnerfilme sind mittlerweile auch schon auf der Homepage des Pornfilmfestivals bekannt gegeben. Herzlichen Glückwunsch auch von mir!

Siebter Tag – 28. Oktober 2017

Samstag gab es nur wieder ein Screening für mich. Und zwar habe ich mir La muñeca fea / The ugly doll angesehen. Eine sehr eindringliche und empfehlenswerte Dokumentation aus Mexiko, die von einem Altersheim berichtet, in dem ausschließlich ehemalige und teilweise noch tätige Prostituierte leben.

Heute will ich mal eben noch auf die diesjährigen Künstler hinweisen, die wieder in der Lounge des Moviementos einige ihrer Fotografieren und Zeichnungen/Malereien präsentiert haben.

PFFB 2017 - Gender Studies by Frank VersaceSehr herausgestochen, und auch mein Liebling dieses Jahres, waren die Arbeiten des Künstlers Frank Versace. Ich lege hier auf meinem Bild einfach mal Sterne auf die Details seiner Gender Studies. Auf seiner Homepage gibt es Bilder aber natürlich auch unzensiert zu sehen.

Mal sehen was der Sonntag jetzt noch so bringen mag und ob mein Zug nach Hause nach dem gestrigen Sturm über Nord-Deutschland fahren wird…

Sechster Tag – 27. Oktober 2017

So, das war tatsächlich mal ein Tag ohne Screening, dafür aber mit netter Zeit in der Kino-Lounge und schönen und interessanten Gesprächen.

Abends folgte dann noch das kulinarische Highlight meines Berlin-Trips… der traditionelle Besuch des Schnitzelpuffs in Friedrichshain, mit den besten Wiener Schnitzeln außerhalb Österreichs!

Fünfter Tag – 26. Oktober 2017

Mittlerweile habe ich schon die Tagesorientierung verloren und kann mir den Wochentag nur noch mittels des Festivalprogramms ausrechnen… 😉

Donnerstag war mein Retrospektive-Tag. Zum ersten Mal auf dem Festival habe ich mir einen Retrospektive-Film angesehen… und wurde nicht enttäuscht.

Im Rahmen der Reihe „Ecstasy & Desire: Tatsumi Kumashiro und der Roman Porno“ laufen 5 ausgesuchte Filme beim Pornfilmfestival, die unter den 1000 Sexfilmen des großen Nikkatsu Corporation Filmstudio zwischen 1971 und 1988 angefertigt wurden und in ihrer Art prägnant oder herausstechend sind.

Donnerstag lief nun also der Film „the world of geisha“. Ein Film von 1973, im japanischen Original mit englischen Untertiteln.

Überrascht war ich gleich zu Beginn, dass der Film tatsächlich von 35mm Rollen ablief und nicht etwa digital. Die anfänglichen Ton- und Bild-Probleme hatten ihren Charme und haben dem Filmgenuss keinen Abbruch getan, auch weil sie immer relativ schnell behoben waren.

Freitag, Samstag und Sonntag laufen jetzt nochmal 3 weitere Filme im Moviemento, einfach mal ins Programm schauen!

Vierter Tag – 25. Oktober 2017

PFFB 2017 - Program - PornfilmfestivalHeute hatte ich die ersten Vorstellungen besucht und auch direkt erste nette Festival-Besucher getroffen.

Die Berlin Shorts waren ein erwartet interessanter Einstieg ins Festival und boten direkt eine ganze Bandbreite an spannenden Geschichten. Sei es Skyler Braeden Fox Porn-Documentary „The 36-Year-Old-Virgin“ gewesen, als auch  Tchivetts Urban-Dance-Choreo „Zombie queer punk urban post porn horror show“.

Erwartet spannend und abwechslungsreich war auch der kurze Einblick in das Schaffenswerk der Perfomerin Lina Bembe beim Performer in Focus-Special.

Mein persönliches Highlight, und darauf freue ich mich Jahr für Jahr am meisten, das war der Kurzfilmwettbewerb. Dieses Jahr starteten 9 Kurzfilme um die Gunst der Jury zu erhalten und den 500 €-Award mit nach Hause zu nehmen.
Wie in jedem Jahr war auch 2017 wieder ein Jahr mit experimentellen, lustigen, nachdenklichen und ruhigen und lauten Filmen. Da will ich jetzt keine positiv herausstellen. Wer sie selbst noch ansehen mag, kann das noch am Sonntag, um 12 Uhr im Spektrum tun.

Dritter Tag – 24. Oktober 2017

Die Ruhe vor dem Sturm. Mittwoch geht es jetzt richtig los.

Ptzine 4 & 6 CoverSo hatte ich nochmal ein wenig Zeit, um mir über alles was nach dem Pornfilmfestival geschehen soll, Gedanken zu machen. Außerdem konnte ich Abends noch ein paar Bilder machen (folgen bald) und mir ist aufgefallen, dass meine Photozine 4 & 6 ja fast identische Cover haben. Wieso hat mich da noch niemand darauf hingewiesen? 😉

Von beiden gibt es im Shop noch einen Restbestand zu bestellen…

Zweiter Tag – 23. Oktober 2017

Den Montag habe ich erstmal gemütlich mit einem ausgiebigen Frühstück in Friedrichshain verbracht und habe danach die liebeste Saskia im Hautnah in der Uhlandstraße besucht. Abends war ich dann im Kino und habe mir Blade Runner 2049 angesehen. Unbedingt empfehlenswert wenn euch schon der 1. Teil gefallen hat!

Heute Abend startet das Pornfilmfestival nun offiziell. Für mich wird es aber erst morgen losgehen. Und zwar bin ich am Mittwoch auf alle Fälle um 12 Uhr bei den Berlin Porn Shorts und um 18 Uhr beim Performer in Focus-Special mit Lina Bembe und nochmal zum Abschluss des Tages um 21 Uhr beim Kurzfilmwettbewerb.

Ich freue mich und werde berichten. Aber vielleicht sieht man sich ja auch zwischen den Vorstellungen.

Erster Tag – 22. Oktober 2017

Da hat das Festival noch gar nicht so richtig angefangen, irgendwie aber doch schon. Zumindest hat man mir beim Nick Cave-Konzert gleich mal 4 CDs von Alex Puddu mit dem Soundtrack zu The Golden Age of Danish Pornography Vol.3 zugesteckt. Bei Interesse an einer der CDs quatscht mich beim Festival einfach mal an.

Das Konzert war spitze. Nick Cave ist einfach nur zum Lieben. Videos und Bilder zum Konzert in der Max-Schmeling-Halle wird es im Netz sicherlich einige geben. Mein letztes Live-Erlebnis mit den Bad Seeds ist jetzt auch schon wieder 21 oder 22 Jahre her.  Das nächste hoffentlich nicht mehr so lange.

Jetzt werde ich mal heute (Montag) und morgen noch ein paar Leute sehen und Erledigungen machen, bevor dann am Mittwoch das Pornfilmfestival so richtig startet. Vielleicht sieht man sich ja… 🙂

Bitte beachtet für die Zeit meines Trips auch meine Hinweise bezüglich der Verfügbarkeit des Shop!

 

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20. Oktober 2017