Jungsheft und GiddyheftMeine ersten Aufnahmen für das Giddyheft habe ich 2011 für Ausgabe 8 gemacht. Mittlerweile haben wir 2018 und Jungsheft und Giddyheft sind bei den Ausgaben 23 bzw. 20 angekommen. Seitdem war ich auch in vielen Ausgaben mit Fotoserien vertreten und auf einigen auch auf dem Cover. Zeit also für einen kleinen Rückblick.

Das Heft

Jungsheft und Giddyheft sind beides im Selbstverlag erscheinende Hefte. Sie erscheinen mehrmals jährlich und enthalten jeweils diverse (mehr oder weniger freizügige) Fotoserien, Interviews, Berichte und einiges mehr. Alles dreht sich locker um die Themen Sex, Lifestyle, Musik und mehr…

Bei den Fotoserien komme ich ins Spiel, auch wenn ich tatsächlich in der Vergangenheit auch schon mal in Textform vertreten war. Da kommt vielleicht auch bald etwas neues.

Mädels und Jungs

Schnell mal durchgezählt komme ich auf 12 Serien, die ich für das Giddyheft fotografiert habe und 1 Serie für das Jungsheft.
Plus das eine Shooting, dass ich gestern fotografiert habe und das im kommenden Giddyheft zu sehen sein wird.

Im Regelfall kenne ich die Jungs und/oder Mädels, die ich dann für eine der Ausgaben ablichte, bereits vor dem Shooting. Mit einigen habe ich vorher schon Aufnahmen gemacht, andere habe ich persönlich kennengelernt.

In einigen wenigen Fällen gab es aber auch schon Blind-Shootings, bei denen man sich auch wirklich erst zum ausgemachten Termin zum ersten mal persönlich begegnet ist. Das hat in der Vergangenheit auch immer funktioniert. Zumindest hat man ja vorher bereits über die Art der Aufnahmen gesprochen und ein wenig Spontanität sollte man ja generell mitbringen…

Es gibt auch gar nicht DEN bestimmten Typen Mensch, den ich für die Hefte suche. Genau wie bei meinen sonstigen Foto-Arbeiten ist mir ein interessanter Charakter oder ein spannendes Merkmal am Menschen viel lieber als ein 0815-Püppchen. Außerdem werden die Bilder in der Regel auch freizügiger, also sollte man schon einen gewissen Grad an Offenheit mitbringen.

Bei den Serien geht es für mich hauptsächlich darum Natürlichkeit zu zeigen. Ich möchte „echte“ Jungs und Mädels zeigen. Offenheit und Erotik, gerne auch freizügiger. Schließlich sind das ja „Porno“-Hefte… 😉
Aber von Klischees oder Kitsch halte ich nicht so viel. Außerdem verzichte ich bei den Settings auf all zu viel Inszenierung. Eine kurzweilige Geschichte und gerne auch nicht all zu ernst genommen. Das ganze verpackt in 5 bis 8 Bildern… voila!

Pornfilmfestival Berlin - Giddy-Girls - 2015In meiner Fotogalerie Giddy-Girls findet sich ein kleiner Einblick in vergangene Serien, die ich auch bereits anlässlich des Berliner Pornfilmfestivals 2015 im Zuge einer Ausstellung präsentieren durfte.

Locations und Themen

Wer die Hefte kennt, weiß auch, dass die Themen und Orte an denen die Fotoserien für Jungsheft und Giddyheft aufgenommen werden vielfältig sind.

Die ersten Shootings habe ich bei den Mädels zuhause gemacht. Das funktioniert eigentlich immer ganz gut. Da ist einem alles vertraut und man kann frei und locker sein. Darauf greife ich auch immer noch gerne zurück.

Jungsheft und GiddyheftIrgendwann habe ich festgestellt, dass ich es auch furchtbar spannend finde die Aufnahmen an Orten zu machen, die alltäglich und vertraut sind, man dort aber nicht unbedingt (im Normalfall) auf jemand nacktes trifft. So habe ich bereits in einem Kinosaal fotografiert, in einem Schuhgeschäft, einem Plattenladen und in meiner Lieblingskneipe. Auch meine bereits angemietete (aber noch unbezogene) Wohnung hat für ein Shooting her gehalten.

Ausblick – Jungsheft und Giddyheft in der Zukunft

Auch in Zukunft freue ich mich auf neue spannende Shootings. Gerne auch wieder für das Jungsheft.

Dabei versuche ich selbstverständlich fotografisch meiner Linie treu zu bleiben und interessante Jungs und Mädels zu finden. In der Vergangenheit haben zwar manche Serien im Heft ein wenig die Freizügigkeit vermissen lassen (zumindest im Giddyheft). Aber da hoffe ich auf Besserung… und versuche weiterhin mit gutem Beispiel voranzugehen.

So hoffe ich, dass es die Hefte noch lange Zeit geben wird. Meine Ideen für weitere Shootings gehen mir sicherlich nicht aus. Die Freiwilligen für vor die Kamera hoffentlich auch nicht… 🙂

 

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27. Februar 2018